Der Künstler

Georg Albert Esser wurde 1928 in Leverkusen-Wiesdorf geboren. Seit seinem Studium an der Kölner Werkschule (1948-52) hat er als Maler und Graphiker, sowie auch als Kunstlehrer und Dozent in Köln gearbeitet, und ist als einer der letzten Maler seiner Generation bis heute (2020) immer noch aktiv (vgl. Work-in-Progress). 

Mit seinem vielseitigen, aber bis dato in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Werk, hat er einen bemerkenswerten Beitrag zur Kunst nach 1945 geleistet. Dabei hat er zunächst gegen die Dominanz des abstrakten Expressionismus und des Informell die figürliche und gegenständliche Malerei im Geist der Fauvisten weiterentwickelt („Formsuche im Bild“), dann gegen die heute übliche Alla Prima Malerei mit Acrylfarben an der Naturform und an alten Maltechniken der Ölmalerei festgehalten, die er als einer der weniger Künstler in Westdeutschland überhaupt noch  beherrscht (Trennung von Form und Farbe, Ton-in-Ton-Malerei).

Georg Esser. Leben und Werk.

Zu seinem 90. Geburtstag 2018 haben seine Töchter Dr. Annette Esser und Prof. Charlotte Esser sein Leben und Werk in einem Katalog dokumentiert, der auch über diese Website erhältlich ist.